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Wägemodul CZL810DM

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Produkteinführung

Das Wäge-Modul CZL810DM ist eine integrierte Wägelösung, die ein Lastaufnehmer-Modul, Montageverbindungen, eine Schutzstruktur und eine Signalaufbereitungseinheit in einer einzigen, vorab kalibrierten Baugruppe vereint. Dieser digitale Wägesensor stellt einen standardisierten Konstruktionsansatz dar, der sich schnell an Präzisionsanforderungen anpasst lastwagenwaagen an industrielle Anlagen. Bei Einwirkung einer Kraft führt der integrierte Sensor die Kraft-zu-Strom-Umwandlung durch und gibt nach der Signalaufbereitung ein stabiles elektrisches Signal aus. Das CZL810DM vereint Vorteile wie hohe Integration, einfache Installation und hohe Stabilität und wird daher breit eingesetzt bei industriellen Lagertanks, Reaktionskesseln, Plattformwaagen und automatisierten Fertigungslinien, bei denen eine schnelle Implementierung von Wägungen erforderlich ist. Die folgenden Angaben enthalten wesentliche Abmessungen zur Unterstützung produkt auswahl, Systemintegration und Implementierung der Lösung für das Wäge-Modul CZL810DM.

1. Produktmerkmale und Funktionen

Kernmerkmale

• Integrierte Struktur: Das Wäge-Modul CZL810DM verfügt über ein integriertes Design, das „Sensor + Montagebasis + Anschlusskasten + Schutzhülle“ kombiniert; intelligente Modelle integrieren zudem Signalausgangsgeber, wodurch zusätzliche Zubehörteile entfallen. Das Lastaufnehmermodul wiegt typischerweise 5–50 kg und weist kompakte Abmessungen (üblicherweise 100 mm × 80 mm × 150 mm) auf, sodass es sich nahtlos in verschiedene Einbauräume von Geräten einpassen lässt.

• Präzision und Stabilität: Eingebaute Wägesensoren der Genauigkeitsklassen C3 bis C2 weisen eine Nichtlinearitätsabweichung von ≤ ±0,02 %FS, eine Wiederholgenauigkeit von ≤ ±0,01 %FS und eine Nullpunktverdriftung von ≤ ±0,003 %FS/°C auf. Der digitale Wägesensor ist werkseitig vorkalibriert und erreicht so die angegebene Genauigkeit ohne aufwändige Inbetriebnahme vor Ort.

• Hohe Umweltverträglichkeit: Die Sensoren bestehen aus legiertem Stahl, Edelstahl 304 oder 316L; die Schutzart der Module reicht von IP67 bis IP68. Explosionsgeschützte Varianten sind nach den Normen Ex d IIB T4/Ex ia IIC T6 zertifiziert. Das CZL810DM arbeitet zuverlässig im Temperaturbereich von −20 °C bis 80 °C und ist widerstandsfähig gegen Staub, Feuchtigkeit, geringe Korrosion sowie Vibrationsbelastung.

• Weitreichende Installationskompatibilität: Das Wäge-Modul CZL810DM bietet drei Montagevarianten – fest, schwimmend und halbschwimmend – und eignet sich daher für unterschiedliche Kraftcharakteristiken bei Lagertanks und Plattformen. Die Verbindung erfolgt entweder über Schraubmontage oder Flanschanschluss und ist mit Befestigungslöchern von M16 bis M30 kompatibel, wodurch eine nahtlose Integration mit verschiedenen industriellen Geräten gewährleistet ist.

Kernfunktionen

• Präzise Gewichtsmessung: Das Lastaufnehmermodul unterstützt statische und quasidynamische Wägung im Bereich von 50 kg bis 100 t; typische Anwendungen liegen im Kapazitätsbereich von 1 bis 50 t. Die eingebaute Sensoransprechzeit von ≤ 8 ms erfüllt die Anforderungen an die Gewichtsüberwachung bei intermittierender Beschickung und kontinuierlichem Transport.

• Standardisierte Signalausgabe: Das CZL810DM liefert analoge Signale (4–20 mA, 0–5 V, 0–10 V), digitale Signale (RS485/Modbus RTU, Profinet) und intelligente Varianten unterstützen das HART-Protokoll. Die direkte Verbindung mit SPS, DCS, Waageinstrumenten und industriellen IoT-Plattformen entfällt die Notwendigkeit zusätzlicher Signalkonverter.

• Systemebene Schutzfunktion: Integrierter Überlastschutz (Nennlast 150 %–250 %), Kurzschlussschutz und Überspannungsschutz gewährleisten einen sicheren Betrieb. Temperaturkompensationsmodule stellen eine stabile Messgenauigkeit über breite Temperaturbereiche hinweg sicher, während schwebende Varianten automatisch thermische Ausdehnungs- und Kontraktionsverlagerungsfehler kompensieren.

• Steuerung mit mehreren Modulen Unterstützt die parallele Vernetzung von 2–8 Modulen mit gleichmäßiger Lastverteilung mittels Adresscodierung. Intelligente Modelle verfügen über eine Datensynchronisation zwischen den Modulen, wodurch Gewichtsüberlagerungs- und Konsistenzprobleme bei verteilten Kraftanwendungen – wie etwa bei großen Lagertanks und Plattformwaagen – gelöst werden.

2. Gelöste Kernprobleme

• Komplexes Sensorintegrationsproblem: Traditionelle Sensoren erfordern eine separate Kopplung mit Montageteilen, Verteilerkästen und Transmittern. Das CZL810DM ist vorintegriert und vorkalibriert: Mehrere Komponenten werden durch ein einheitliches Design zusammengeführt, wodurch sich die Installations- und Inbetriebnahmezeit von 1–2 Tagen auf 2–4 Stunden reduziert – lediglich durch einfache ortsfeste Montage und Verkabelung.

• Geringe Anlagenanpassungsfähigkeit: Unterschiedliche Industrieanlagen weisen erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Einbauräume und der Kraftübertragungsarten auf. Das Wäge-Modul CZL810DM bietet mehrere Montagemöglichkeiten und Anschlussvarianten, sodass die Wägefunktion rasch integriert werden kann, ohne die Hauptanlage strukturell verändern zu müssen – dies senkt die Umstellungskosten.

• Genauigkeitsverlust unter komplexen Betriebsbedingungen: Vibrationen, Temperaturschwankungen und Materialstöße führen leicht zu einer Genauigkeitsdrift einzelner Sensoren. Der digitale Wägesensor begrenzt Messfehler durch integrierte Schutzstrukturen, Temperaturkompensation und einen stoßfesten Aufbau auf ±0,03 %FS.

• Abstimmungsfehler zwischen mehreren Modulen: Großtechnische Anlagen mit mehreren Sensorengruppen weisen eine ungleichmäßige Lastverteilung und Signalstörungen auf. Das CZL810DM gewährleistet eine Intermodul-Fehlerquote von ≤ ±0,01 %FS durch standardisierte Netzwerkprotokolle und automatische Lastverteilungstechnologie und verbessert so die Gesamtgenauigkeit der Wägung.

• Hohe Betriebs- und Wartungskosten: Eine dezentrale Sensorinstallation erschwert die Fehlersuche und Wartung. Das modulare Design ermöglicht den unabhängigen Austausch einzelner Module; intelligente Varianten verfügen zudem über Diagnosefunktionen, die Überlastung, Kabelbruch und Signalanomalien präzise lokalisieren und so die Betriebskosten senken.

3. Benutzererfahrung

• Effiziente und bequeme Installation: Standardisierte Installations-Schnittstellen und Positionierungsreferenzen in Verbindung mit speziellen Installationswerkzeugen und Dichtungen ermöglichen es dem Wartungspersonal, die Installation ohne professionelle Waagentechniker durchzuführen. Schwimmende Module stellen sich automatisch waagerecht ein, sodass keine wiederholte Kalibrierung des Installationswinkels erforderlich ist.

• Vereinfachter Inbetriebnahmeprozess: Das Wiegemodul CZL810DM führt die Sensor-Kalibrierung und Signal-Inbetriebnahme vor Auslieferung durch; vor Ort ist lediglich eine Nullpunkt- und Bereichskalibrierung erforderlich (≤15 Minuten). Intelligente Modelle unterstützen eine Fernkalibrierung über eine mobile App oder den Host-Computer, wodurch vor-Ort-Arbeiten entfallen.

• Sorgenfreier Betrieb und Wartung: Die vollständig versiegelte Schutzkonstruktion reduziert das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit; die durchschnittliche jährliche Ausfallrate beträgt ≤0,3 %. Die integrierte Anschlussbox eliminiert Kabelausfallrisiken; eine Fehlerdiagnose mittels Status-LEDs oder Software ermöglicht eine schnelle Lokalisierung fehlerhafter Module – nach dem Austausch ist lediglich eine erneute Nullpunktkalibrierung erforderlich.

• Zuverlässige Datenrückmeldung: Die Schwankung statischer Wiegedaten beträgt ≤ ±0,005 %FS bei minimaler quasidynamischer Verzögerung. Intelligente Module übertragen Gewichtsdaten und Betriebsstatus in Echtzeit, was die Fernüberwachung und -verwaltung erleichtert und die Transparenz des Produktionsprozesses verbessert.

• Hohe Flexibilität bei der Erweiterung: Erweitern Sie den Messbereich des Wägesystems, indem Sie die Anzahl der Module erhöhen, ohne die Kernausstattung auszutauschen. Die direkte Integration in bestehende Produktionsmanagementsysteme ermöglicht die Nutzung der Daten für das Bestandsmanagement und die Erstellung von Produktionsberichten und verbessert so die gesamte Dateneffizienz.

4. Typische Anwendungsszenarien

1) Wägung von industriellen Lagertanks und Reaktoren

Lagertanks für chemische Rohstoffe: Wägung von chemischen Lagertanks mit 10–50 t mittels 3–4 Modulkombinationen im „fest + schwimmend + halbschwimmend“-Prinzip kompensiert automatisch temperaturbedingte Verschiebungen sowie Entladungsvorgänge des Materials. Der IP68-Schutz ist für feuchte Werkstattumgebungen geeignet; eine Genauigkeit von ±0,02 %FS gewährleistet präzise Bestandsmessung.

Pharmazeutische Reaktoren: Wägung von pharmazeutischen Reaktoren mit 1–10 t mithilfe von Modulen aus Edelstahl 316L, die den GMP-Richtlinien entsprechen. Explosionsgeschützte Varianten eignen sich für brennbare Reaktionsumgebungen und ermöglichen bei Integration in DCS-Systeme die Echtzeitüberwachung der Beschickungsgewichte und von Materialwechseln während des Prozesses für eine präzise Materialsteuerung.

2) Umwandlung von Plattformwaagen und Fahrzeugwaagen

Werkstattplattformwaagen: werkstatt-Drehplattformwaagen mit einer Tragfähigkeit von 5–20 t und vier fest installierten Modulen an den vier Ecken ersetzen direkt alte Sensoren. Die Installationsdauer beträgt ≤ 4 Stunden; eine sofortige Kalibrierung ist möglich; die stoßfest ausgelegte Konstruktion bewältigt die Auswirkungen des Hebens von Werkstücken.

Modernisierung alter Fahrzeugwaagen: alte Fahrzeugwaagen mit einer Tragfähigkeit von 50–100 t werden mithilfe von acht schwerlastfähigen Modulen modernisiert, die das ursprüngliche Sensorsystem ersetzen. Die integrierten Signalverarbeitungsfunktionen bleiben mit den ursprünglichen Waageinstrumenten kompatibel; die Modernisierungskosten betragen nur ein Drittel der Kosten für eine neue Fahrzeugwaage, während gleichzeitig die Genauigkeitsklasse C3 wiederhergestellt wird.

3) Wiegen in automatisierten Fertigungslinien

Produktionslinie für die Zutatenzubereitung: In der Lebensmittel- und Futtermittelindustrie werden zwei bis vier Module unter den Zutatenbehältern eingesetzt, um Echtzeit-Gewichtsrückmeldungen an SPS-Steuerungssysteme für die automatische Beschickung zu liefern. Eine Genauigkeit von ±0,01 % FS gewährleistet präzise Zutatenanteile.

Sortierlinie für Fertigprodukte: Die Automobilzuliefer- und Haushaltsgeräteindustrie integriert Module in Sortierplattformen zur Erfassung des Produktgewichts und zur Unterscheidung von qualifizierten und nicht qualifizierten Artikeln. Die Ansprechzeit beträgt ≤8 ms und passt sich so hohen Sortiergeschwindigkeiten (≤10 Stück/Minute) an.

4) Spezielle industrielle Anwendungsszenarien

Explosionsgeschützter Einsatzbereich: In der Kohlenbergbau- sowie Öl- und Gasindustrie werden explosionsgeschützte CZL810DM-Module der Schutzart Ex d IIB T4 auf explosionsgeschützten Wägeplattformen eingesetzt, die den Sicherheitsanforderungen für explosive Umgebungen entsprechen und eine Anbindung an Systeme zur Sicherheitsüberwachung im Kohlenbergbau ermöglichen.

Korrosiver Einsatzbereich: In der Galvanik- und Metallurgieindustrie kommen Module aus Edelstahl 316L mit PTFE-Beschichtung zum Einsatz, die einer starken Säure- bzw. Laugenkorrosion widerstehen. Der Schutzgrad IP68 gewährleistet Beständigkeit gegenüber Sprühreinigung und unterstützt die Gewichtserfassung sowie die Zusammensetzungssteuerung von Galvanikbädern.

5. Gebrauchsanweisung (Praktischer Leitfaden)

1) Installationsprozess

Zubereitung: Reinigen Sie die Installationsfläche der Ausrüstung (Ebenheitsfehler ≤ 0,1 mm/m), bestimmen Sie die Modulanzahl anhand des Gewichts und der Abmessungen der Ausrüstung (typischerweise ≥ 3) und planen Sie eine Kombinationslösung aus „fest, schwimmend und halbschwimmend“ (z. B. 3 Module: 1 fest + 1 schwimmend + 1 halbschwimmend).

Modulbefestigung: Befestigen Sie die festen Module mit Schrauben am Fundament; befestigen Sie die schwimmenden bzw. halbschwimmenden Module lediglich leicht (mit einem Spielraum von 5–10 mm für Verschiebungen) und stellen Sie sicher, dass zwischen Modul und Ausrüstung eine lückenlose, feste Kontaktfläche besteht.

Verkabelung und Vernetzung: Schließen Sie die Signalleitungen der Module gemäß Spezifikation an die zentrale Anschlussbox an (intelligente Module werden direkt parallelgeschaltet): „Rot – Strom +, Schwarz – Strom –, Grün – Signal +, Weiß – Signal –“. Digitale Module erfordern die eindeutige Adresszuweisung über Software, um Signalkonflikte zu vermeiden.

Schutzbehandlung: Für Außeneinbau erforderliche Regen- und Sonnenschutzabdeckungen; in korrosiven Umgebungen ist eine Korrosionsschutzbeschichtung auf nicht belasteten Oberflächen, eine wasserdichte Dichtung der Anschlussbox sowie eine ordnungsgemäße Kennzeichnung vorzusehen.

2) Kalibrierung und Inbetriebnahme

Nullpunktkalibrierung: Einschalten und 30 Minuten vorheizen, sicherstellen, dass die Ausrüstung unbelastet ist, und den Nullpunktkalibrierungsbefehl ausführen, um eine System-Nullausgabe innerhalb von ±0,002 %FS zu erreichen. Eine zu große Abweichung deutet auf eine lockere Montage oder Fremdkörper hin.

Bereichskalibrierung: Verwenden Sie Standardgewichte oder Kraftquellen (Belastung ≥50 % der Nennlast), notieren Sie die Abweichung der Systemanzeige von den Standardwerten und korrigieren Sie den linearen Fehler mithilfe von Waageinstrumenten oder Software, sodass der Fehler ≤ dem zulässigen Wert für Klasse C3 (±0,02 %FS) liegt.

Exzentrische Lastprüfung: Platzieren Sie identische Gewichte an verschiedenen Positionen der Ausrüstung und prüfen Sie die Konsistenz der Systemanzeige (Abweichung ≤±0,02 %FS). Bei einer zu großen Abweichung ist der Verschieberaum des Schwimmmoduls anzupassen, um eine gleichmäßige Lastverteilung zu gewährleisten.

3) Regelmäßige Wartung

Regelmäßige Inspektion: Monatliche Oberflächenreinigung (Entfernung von Staub und Öl), Überprüfung der Schraubenfestigkeit (insbesondere bei feststehenden Modulen); vierteljährliche Überprüfung der Verdrahtungsintegrität, Inspektion der Schutzstruktur sowie erneute Nullpunktkalibrierung.

Fehlerbehandlung: Die Untersuchung von Datenabweichungen beginnt mit der Überprüfung der Versorgungsspannung (stabil zwischen 12 und 24 V DC) und der Umgebungstemperatur. Abweichende Messwerte aktivieren die Fehleranzeige oder eine Software-Diagnose zur Identifizierung des betroffenen Moduls. Für den Austausch sind passende Modell- bzw. Chargenvarianten auszuwählen, bei denen lediglich eine Nullpunktkalibrierung erforderlich ist.

6. Auswahlverfahren (genaue Anforderungen an die Abstimmung)

1) Bestimmung der Kernparameter

Auswahl des Messbereichs: Der Einzelmodul-Messbereich entspricht dem Gesamtgewicht der Anlage dividiert durch die Anzahl der Module (multipliziert mit 1,2–1), zuzüglich einer Reserve für Stoßlasten und Sicherheitszuschlag (z. B. bei 4 Modulen für eine 50-t-Anlage: Einzelmodul-Messbereich von 15–19 t).

Genauigkeitsstufe: Für industrielle Messtechnik sind integrierte Sensoren der Klasse C3 erforderlich; für Labor- und pharmazeutische Anwendungen wird Klasse C2 benötigt; für allgemeine Überwachungsszenarien reicht Klasse C6 aus. Bei dynamischer Wägung muss die Ansprechzeit des Moduls ≤ 8 ms betragen.

Signalart: Herkömmliche Steuerungssysteme verwenden analoge Signalmodule; intelligente Fabriken und IoT-Szenarien setzen RS485-/Profinet-Digitalmodule ein, die mit den vorhandenen Kommunikationsprotokollen der SPS bzw. der Messgeräte kompatibel sind.

2) Auswahl basierend auf Umgebungsanpassungsfähigkeit

Temperatur: Für Standardanwendungen (-20 °C bis 60 °C) werden herkömmliche Module verwendet; bei Hochtemperaturanwendungen (60 °C bis 120 °C) sind kompensierte Module erforderlich; bei Niedrigtemperaturanwendungen (-40 °C bis -20 °C) werden widerstandsfähige Module benötigt.

Medium: In trockenen Umgebungen werden legierte Stahlmodule eingesetzt; in feuchten Umgebungen bzw. in der Lebensmittelindustrie kommen Module aus Edelstahl 304 zum Einsatz; in stark korrosiven Umgebungen werden Module aus Edelstahl 316L oder Hastelloy verwendet.

Schutz und Ex-Schutz: Für den Einsatz in trockenen Innenräumen ist mindestens Schutzart IP67 erforderlich; für den Einsatz im Freien bzw. in feuchten Umgebungen wird mindestens Schutzart IP68 benötigt; für explosionsgefährdete Bereiche sind Module entsprechend der jeweiligen regionalen Standards mit der erforderlichen Ex-Schutzklasse zu verwenden.

3) Installation und Systemkompatibilität

Installationsart: Bei stationären Anlagen werden Kombinationen aus „einem festen + mehreren schwimmenden“ Modulen eingesetzt; bei mobilen Plattformen werden ausschließlich feste Module verwendet. Bei Anlagen mit thermischer Ausdehnung müssen mindestens ein Drittel der insgesamt verwendeten Module schwimmend ausgeführt sein.

Kompatibilität: Stellen Sie sicher, dass die Bohrungsspezifikationen der Module mit den Auflagefüßen der Anlage übereinstimmen und dass die Signalausgabe mit den vorhandenen Steuerungssystemen kompatibel ist. Bei der Vernetzung mehrerer Module ist es empfehlenswert, einheitliche Protokollmodelle desselben Herstellers zu verwenden, um die Integrationskomplexität zu minimieren.

4) Bestätigung zusätzlicher Anforderungen

Zertifizierungsanforderungen: Messszenarien erfordern eine CMC-Zertifizierung für eingebaute Sensoren; die Lebensmittel- und Pharmaindustrie erfordert eine GMP-/FDA-Zertifizierung; Exportprodukte erfordern eine OIML-/NTEP-Zertifizierung. Zu den besonderen Merkmalen zählen intelligente Modelle mit NB-IoT-/LoRa-Funkfunktion, eine Reaktionszeit von ≤5 ms für hochgeschwindigkeitsfähiges dynamisches Wiegen sowie horizontale Justierfunktionen für große Geräte.

Zusammenfassung

Das Wägemodul CZL810DM vereint die Vorteile eines integrierten Designs, einer bequemen Installation und hoher Stabilität und löst industrielle Wägungsherausforderungen wie aufwändige Sensoreinbindung, schwierige Anpassung der Geräte sowie ungenaue Messergebnisse in komplexen Umgebungen. Die Benutzererfahrung steht im Zeichen einer effizienten Installation, einer wartungsfreien Instandhaltung und flexibler Erweiterungsmöglichkeiten. Bei der erfolgreichen Auswahl sind vorab Gewicht der Ausrüstung, Installationsumgebung, Genauigkeitsanforderungen und Systemkompatibilität zu berücksichtigen, um anschließend den Modultyp sowie zusätzliche Funktionen festzulegen. Für eine korrekte Nutzung ist eine sinnvolle Kombination aus festen und beweglichen Modulen erforderlich, die Einhaltung strenger Installationsvorgaben unbedingt zu gewährleisten und regelmäßige Kalibrierungen durchzuführen, um langfristige Systemstabilität sicherzustellen. Das CZL810DM eignet sich für industrielle Materialbehälter, Plattformwaagen, automatisierte Fertigungslinien und verwandte Anwendungsgebiete und stellt die bevorzugte Lösung für eine schnelle Implementierung von Geräte-Wägung dar – insbesondere bei effizienten Modernisierungen bestehender Anlagen sowie beim Einsatz in neuen Projekten.

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CZL810DM weighing module structure and components displayCZL810DM load cell module installation dimensions and specifications

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