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Produkteinführung
Der Kragträger-Wägesensor CZL803 ist ein kraftempfindliches Detektionselement, das auf dem Prinzip des Dehnungswiderstands basiert und einen elastischen Körper in Form eines Kragträgers aufweist, der an einem Ende befestigt und am anderen Ende frei hängt. Dieses innovative Design definiert die Kernarchitektur der Kragträger-Wägezelle CZL803. Bei Einwirkung einer Kraft aktiviert die Biegeverformung des Trägers dehnungsmessgeräte widerstandsänderungen zu erzeugen, die anschließend in standardisierte elektrische Signale umgewandelt werden. Der freitragende Balkensensor vereint außergewöhnliche Vorteile wie mittlere Lastkapazität, flexible Einbauräume und hohe Stoßfestigkeit. Diese Eigenschaften machen ihn ideal für Anwendungen mit konzentrierten Kräften bei mittleren und niedrigen Lasten, beispielsweise bei industriellen Materialbehältern, Plattformwaagen und Bandwaagen. Dieser umfassende Leitfaden bietet detaillierte Informationen – von den Kernabmessungen bis hin zu den technischen Spezifikationen – und ermöglicht so eine fundierte produkt auswahl und Systemintegration.
1. Produktmerkmale und Kernfunktionen
Kernmerkmale
1) Konstruktiver Aufbau: Der Auslegerbalken-Sensor verfügt über eine integrierte Auslegerbalkenstruktur mit einer Balkendicke von 8 bis 50 mm und einer Länge von 50 bis 300 mm. Mehrere Befestigungslöcher am festen Ende erhöhen die strukturelle Stabilität deutlich. Die Spannungskonzentration am belasteten Ende konzentriert sich im mittleren Abschnitt des Balkens und ermöglicht so die Messung einer vertikal nach unten gerichteten Einzellast mit hervorragender Schlagfestigkeit. Dieser Wägesensor CZL803 kann kurzzeitige Stoßlasten von 200 % bis 300 % der Nennlast aushalten und dabei eine außergewöhnlich hohe Effizienz bei der Spannungsübertragung bewahren.
2) Präzisionsleistung: Die Genauigkeitsklasse des Auslegerbalken-Wägezellen reicht von C3 bis C6; gängige Modelle erreichen die Klasse C3. Zu den herausragenden Präzisionskennwerten zählen ein Nichtlinearitätsfehler ≤ ±0,02 %FS, ein Wiederholgenauheitsfehler ≤ ±0,01 %FS und ein Nullpunktverlauf ≤ ±0,003 %FS/°C. Diese Genauigkeitsstabilität übertrifft vergleichbare Sensoren in mittleren Einsatzbereichen deutlich – etwa bei Anwendungen mit Lastbereichen von 50 kg bis 5 t.
3) Materialien und Schutz: Das elastische Körpermaterial verwendet üblicherweise legierte Stahlqualitäten Q235 oder 40CrNiMoA oder alternativ Edelstahlzusammensetzungen 304/316L. Die Oberflächenbehandlung umfasst Sandstrahlen und Entrostung, gefolgt von einer Vernickelung bei legiertem Stahl bzw. einer Passivierung bei Edelstahlvarianten. Die Schutzart erreicht typischerweise IP66/IP67; industrielle Hochleistungsmodelle erreichen die Schutzart IP68. Dieser robuste Schutz gewährleistet zuverlässige Leistung in komplexen industriellen Umgebungen mit Staub, Feuchtigkeit und chemischer Belastung.
4) Montagekompatibilität: Das feste Ende unterstützt sowohl Schraubbefestigung als auch Schweißmontage, während das belastete Ende über Gewinde, Flansche oder Druckköpfe verbunden wird. Dieses industrielle Wägezellenmodell CZL803 eignet sich für die Montage an mehreren Positionen – beispielsweise an der Unterseite, Seite oder an Haltevorrichtungen der Maschinen. Einzelne oder mehrere Kragträger-Sensoren können parallel betrieben werden und bieten dadurch außergewöhnliche Flexibilität bei der Kombination sowie Skalierbarkeit des Systems.
Kernfunktionen
1) Kraftmessung im mittleren Bereich: Die Kragarm-Wägezelle CZL803 konzentriert sich auf statische und quasidynamische Wägungen mittlerer und niedriger Lasten mit einer Ansprechzeit von ≤ 7 ms. Der Messbereich umfasst 50 kg bis 20 t, wobei typische Anwendungen im Bereich von 1 t bis 10 t liegen. Bestimmte robuste Modelle erreichen eine Tragfähigkeit von bis zu 50 t und erfüllen damit umfassend die meisten industriellen Anforderungen an die Wägung mittlerer Lasten.
2) Standardisierte Signalausgabe: Der Kragarm-Wegesensor liefert analoge Signale wie 4–20 mA, 0–5 V und 0–10 V sowie digitale Signale wie RS485/Modbus RTU. Ausgewählte Industriemodelle unterstützen zudem das HART-Protokoll und ermöglichen so eine direkte Integration in SPS-, DCS- und Wägemanagementsysteme ohne zusätzliche Signalaufbereitungsmodulen.
3) Sicherheitsschutzfunktion: Die Lastzelle CZL803 verfügt über eine umfassende Kompensation für einen breiten Temperaturbereich von −20 °C bis 80 °C und gewährleistet zuverlässigen Betrieb bei saisonalen Schwankungen. Der Überlastschutz ermöglicht Belastungen von 150 % bis 250 % der Nennlast; Modelle aus legiertem Stahl erreichen sogar 300 % Kapazität. Explosionsgeschützte Varianten sind mit den Zertifizierungen Ex d IIB T4/Ex ia IIC T6 ausgezeichnet, während bestimmte Modelle Steckverbinder mit Zugentlastung für erhöhte Sicherheit enthalten.
4) Langzeitzuverlässigkeit: Der Ausleger-Belastungssensor weist eine Ermüdungslebensdauer von ≥ 10⁶ Lastzyklen auf, wobei die jährliche Drift unter Nennlastbedingungen ≤ ±0,015 %FS beträgt. Diese außergewöhnliche Langlebigkeit macht ihn ideal für langfristigen Dauerbetrieb in industriellen Fertigungslinien, Systemen zur Überwachung von Materialbehältern sowie anspruchsvollen Prozessregelanwendungen.
2. Gelöste Kernprobleme
1) Schwierigkeiten bei der Randmontage von Geräten: Die Auslegerträger-Lastzelle-Architektur löst traditionelle Sensorbeschränkungen, die eine symmetrische Montage erfordern. Die einseitig festgehaltene Struktur ermöglicht die direkte Montage an den unteren Kanten von Geräten oder an den Seiten von Halterungen und löst so das Problem unzureichenden Einbauraums bei Silos, Plattformwaagen und ähnlichen Geräten, bei denen eine zentrale Montage praktisch nicht möglich ist.
2) Messung konzentrierter Lasten im mittleren Bereich: Im mittleren Bereich von 1 t bis 10 t begrenzt das optimierte Spannungsdesign des Auslegerträgers den Messfehler bei konzentrierten Lasten auf ±0,02 % FS und erfüllt damit die Genauigkeitsanforderungen für industrielle Dosier- und Fertigwarenwägeanwendungen.
3) Beschädigung durch dynamische Stoßbelastung: Die Verformungseigenschaften des elastomeren Puffers des Auslegerträgers absorbieren effektiv kurzzeitige Stöße durch fallende Materialien sowie Schwingungen der Geräte und verhindern so die Genauigkeitsdrift und vorzeitigen Ausfall, die bei herkömmlichen Sensoren unter dynamischen Betriebsbedingungen häufig auftreten.
4) Mehreinheitliche kombinierte Wägung: Der Kragträger-Sensor weist eine ausgezeichnete Chargen-Konsistenz mit einer Abweichung von ≤ ±0,01 %FS auf und unterstützt 2 bis 4 parallele Kombinationskonfigurationen. Diese Funktion löst die Herausforderungen der Gewichtsüberlagerung und der Genauigkeitsgleichmäßigkeit bei verteilten Kraftmessungen, wie sie beispielsweise bei Großplattform-Waagen und mehrpunktigen Silo-Installationen auftreten.
5) Anpassung an raue industrielle Umgebungen: Die Auswahl hochwertiger legierter Stähle in Verbindung mit einem Schutzgrad von IP67 oder höher bewältigt wirksam Korrosion des Sensors und Signalanomalien in rauen Umgebungen – etwa bei Staubbelastung, hoher Luftfeuchtigkeit und Risiken chemischer Korrosion, wie sie typisch für Bergbau-, chemische Verfahrenstechnik- und Galvanik-Anwendungen sind.
3. Benutzererfahrung
1) Hohe Montageflexibilität: Standardisierte Befestigungslöcher am festen Ende gewährleisten die Kompatibilität mit unterschiedlichen Gerätestrukturen und machen spezielle Positionierwerkzeuge überflüssig. Die Montage- und Kalibriervorgänge erfordern lediglich eine handelsübliche Wasserwaage und ermöglichen es einem Techniker, die Sensorbefestigung und Verdrahtung pro Einheit innerhalb von 20 Minuten abzuschließen.
2) Einfache Bedienung und Kalibrierung: Der Kragarm-Sensor unterstützt die Nullstellung per Tastendruck an Wägeinstrumenten. Das Dreipunkt-Kalibrierungsverfahren bei 25 %, 50 % und 100 % der Nennlast eignet sich ideal für mittlere Messbereiche, während digitale Modellvarianten die Fernkonfiguration von Parametern und Kalibrierung über Host-Computer-Software ermöglichen.
3) Kalkulierbare Wartungskosten: Die vollständig abgedichtete Kragarm-Struktur minimiert das Eindringen von Staub und weist durchschnittliche jährliche Ausfallraten von ≤ 0,5 % auf. Kernkomponenten wie Dehnungsmessstreifen und Anschlussklemmen sind separat verpackt, was eine lokalisierte Fehlerbehebung ohne vollständigen Sensorersatz ermöglicht.
4) Stabile Datenerfassung: Statische Messdaten weisen eine Schwankung von ≤ ±0,005 %FS mit schneller Ansprechzeit in quasi-dynamischen Szenarien wie Bandförderer-Anwendungen auf. Digitale Modellvarianten verfügen über integrierte Fehlerdiagnose, die Echtzeit-Warnungen für abnormale Zustände wie Überlastung und Versorgungsspannungsirregularitäten bereitstellt.
5) Hohe Kombinationsanpassungsfähigkeit: Mehrere parallelgeschaltete Kragarme lastwagenwaagen funktion mit automatischer Lastverteilung, wodurch separate Ausgleichseinrichtungen entfallen. Diese Anpassung eignet sich für Plattformgrößen und Silo-Installationen unterschiedlicher Größe und reduziert die Systemintegrationskomplexität erheblich.
4. Typische Anwendungsszenarien
1) Wiegen von industriellen Silos/Hoppern
• Chemierohstoffbehälter: Die Kragträger-Wägezelle CZL803 misst chemische Lagertanks mit einem Fassungsvermögen von 1 bis 10 t; dabei werden 2 bis 4 Sensoren symmetrisch an den Halteklammern am Tankboden installiert. Das Werkstoffmaterial aus legiertem Stahl bietet hervorragende Korrosionsbeständigkeit, während der Schutzgrad IP67 für feuchte Werkstattumgebungen geeignet ist. Eine Genauigkeit von ±0,02 % FS gewährleistet präzise Bestandsmessung und Prozesskontrolle.
• Zuführ-/Mehlbehälter: Der Kragträger-Wegesensor misst Dosierbehälter in der Getreideverarbeitung, wobei die Sensoren an den unteren Stützbeinen angebracht sind. Das stoßfeste Design widersteht den Kräften beim Einbringen von Material und ermöglicht die Integration in Steuerungssysteme für genaue, automatisierte Zuführvorgänge.
2) Wiegen von Bandwaagen/Förderbändern
• Industrielle Bandwaagen: Der freitragende Biegebalken-Sensor misst Schüttgut beim Transport im Bergbau und in Kraftwerken durch Montage an den Rollenlagern. Er trägt die kombinierte Last aus Förderband und Material; eine Ansprechzeit von ≤ 7 ms eignet sich für kontinuierlichen Transport, während eine Messgenauigkeit von ±0,1 % die betrieblichen Anforderungen erfüllt.
• Förderbandintegration: Wird für Inline-Wägung und Sortierung in der Elektronik- und Lebensmittelindustrie eingesetzt. Freitragende Biegebalken-Sensoren, die im unteren Bereich des Förderbands eingebettet sind, erfassen das Echtzeitgewicht der Produkte und interagieren mit den Sortiermechanismen – mit einer Genauigkeit im mittleren Bereich, die den Anforderungen der Massenfertigung entspricht.
3) Kleine und mittlere Plattformwaagen
• Werkstattplattformwaage: Die Wägezelle CZL803 unterstützt Werkstattplattformwaagen mit einer Tragfähigkeit von 1–5 t; hierbei werden vier Sensoren an den Ecken installiert. Das feste Ende wird am Boden befestigt, während die lasttragenden Enden die Plattform der Waage tragen. Die Anti-Exzentrischlast-Funktion gewährleistet eine konsistente Wägegenauigkeit unabhängig von der Lastposition.
• Gabelstapler-Waage: Tragbare Gabelstapler-Wäger nutzen Kragträger-Sensoren am Gabelträger, um die vertikale Last der Güter zu messen. Das schlagfeste Legierungsstahl-Material eignet sich für dynamische Wägungen während aktiver Gabelstapler-Betriebsvorgänge.
4) Kraftsteuerung von Automatisierungsanlagen
• Drüberwachung an Stanzeinrichtungen: Kragträger-Kraftaufnehmer überwachen den Druck kleiner Stanzmaschinen zwischen Stempelkopf und Maschinenkörper und liefern Echtzeit-Feedback zur Stanzkraft, um Überlastungsschäden an Werkzeugen zu vermeiden. Eine Genauigkeit von ±0,01 % FS gewährleistet die Einhaltung der Stanzqualitätsstandards.
• Kraftsteuerung bei Roboter-Montagen: Der Kragträger-Sensor wird an den Enden industrieller Roboterarme integriert, um während Montageprozessen für Automobil- und Elektronikkomponenten den Montagedruck zu erfassen und die Kraft anzupassen.
5) Spezielle Industrieanwendungen
• Explosionsgeschützte Anwendungen: Explosionsgeschützte Wägegeräte für Kohlebergwerke und die Öl-/Gasindustrie verwenden Ex d IIB T4-zertifizierte Kragträger-Sensoren, die in explosionsgeschützten Gehäusen installiert sind und den Sicherheitsvorschriften für explosive Umgebungen entsprechen.
• Korrosive Umgebungen: Für Anwendungen in der Galvanik- und chemischen Industrie werden auskragende Biegebalken-Sensoren aus Edelstahl 316L mit Passivierungs-Oberflächenbehandlung eingesetzt, die eine hervorragende Beständigkeit gegenüber sauren und alkalischen Medien für das Wiegen von Galvanikbädern und chemischen Reagenzien bieten.
5. Gebrauchsanweisung (Praktischer Leitfaden)
1) Installationsprozess
• Vorbereitung: Reinigen Sie die Montageflächen sorgfältig und stellen Sie dabei eine Ebenheit sicher; Ölkontamination muss vermieden werden, die Ebenheitsabweichung darf ≤ 0,1 mm/m nicht überschreiten. Prüfen Sie das Sensorgehäuse auf Verformungen des Biegebalkens oder Beschädigungen des Kabels. Wählen Sie Schrauben zur Befestigung im Gewindeformat M12 bis M24 entsprechend dem jeweiligen Lastbereich aus.
• Positionierung und Befestigung: Befestigen Sie das feste Ende des Sensors fest und formschlüssig am Gerätehalter mit Schrauben, wobei ein lockerer Sitz unbedingt zu vermeiden ist. Richten Sie das lastaufnehmende Ende so aus, dass es exakt mit der lasttragenden Struktur fluchtet und die Last senkrecht auf den Biegebalken wirkt; seitliche oder torsionale Kräfte sind zu vermeiden.
• Verdrahtungsspezifikation: Bei analogen Signalen die Verdrahtungsprotokolle „rot – Stromversorgung +, schwarz – Stromversorgung –, grün – Signal +, weiß – Signal –“ befolgen. Digitale Signale entsprechend der zugehörigen Modbus-Protokoll-Pins anschließen. Mindestens 15 cm Abstand von Störquellen wie Frequenzumrichtern einhalten.
• Schutzmaßnahmen: Bei Außeneinsatz Regenschutzhauben installieren. Kabelverbindungen in feuchten Umgebungen mit wasserdichten Verteilerkästen abdichten. In korrosiven Umgebungen nichttragende Sensoroberflächen mit einer speziellen Korrosionsschutzbeschichtung versehen.
2) Kalibrierung und Inbetriebnahme
• Nullpunkt-Kalibrierung: Stromversorgung einschalten und 30 Minuten vorheizen, dann den Befehl „Nullpunkt-Kalibrierung“ ausführen, um eine Nullausgabe innerhalb des Bereichs ±0,002 %FS sicherzustellen. Bei übermäßigem Abweichungswert Montagefestigkeit und Vorhandensein seitlicher Kräfte überprüfen.
• Lastkalibrierung: Standardgewichte nacheinander bei 25 %, 50 % und 100 % der Nennlast platzieren und die Ausgangssignale an jedem Punkt aufzeichnen. Lineare Fehler mittels Kalibrierungssoftware korrigieren, um einen Fehler von ≤ der zulässigen Klasse-C3-Toleranz von ±0,02 %FS sicherzustellen.
• Linearitätsprüfung: Fünf gleichmäßig verteilte Prüfpunkte innerhalb des Messbereichs auswählen, um die Linearität des Ausgangssignals zu verifizieren. Der Linearitätsfehler darf ≤ ±0,015 %FS betragen, um die Genauigkeitsstabilität im gesamten Messbereich sicherzustellen.
3) Regelmäßige Wartung
• Regelmäßige Inspektion: Monatliche Reinigung der Sensoroberfläche von Staub und Öl sowie Überprüfung der Festigkeit der Befestigungsschrauben. Vierteljährliche Nullpunktkalibrierung sowie jährliche Kalibrierung im gesamten Messbereich und Durchführung von Leistungsprüfungen.
• Fehlerbehandlung: Die Untersuchung von Datenabweichungen beginnt mit der Überprüfung der Stabilität der Versorgungsspannung (12–24 V DC einhalten). Bei der Untersuchung ungewöhnlicher Messwerte umfasst dies die Überlastungserkennung (Überschreitung von 300 % der Nennlast kann zu Schäden führen) sowie die Beurteilung einer möglichen Trägerverformung und ggf. den Austausch des Sensors.
6. Auswahlverfahren (genaue Anpassung an Anforderungen)
1) Festlegung der Kernparameter
• Messbereichsauswahl: Wählen Sie Ausleger-Belastungszellenmodelle mit einem Messbereich von 1,3–1,6-facher tatsächlicher Maximalbelastung (bei einer Maximalbelastung von 5 t wählen Sie einen Sensor mit 6,5–8 t); dadurch wird Reservekapazität für Stoßlasten und Sicherheitsabstand gewährleistet.
• Genauigkeitsklasse: Wählen Sie Klasse C3 (Fehler ≤ ±0,02 % FS) für industrielle Messtechnik, Klasse C6 (Fehler ≤ ±0,03 % FS) für allgemeine Überwachungsaufgaben und ein Modell der Klasse C3 mit einer Ansprechzeit ≤ 7 ms für dynamische Wägungsanwendungen.
• Signalsart: Wählen Sie analoge Signale (4–20 mA) für traditionelle Steuerungssysteme, digitale Signale (RS485) für intelligente Systeme und Modelle mit drahtlosem Übertragungsmodul für Industrie-IoT-Szenarien.
2) Auswahl basierend auf Umgebungsanpassungsfähigkeit
• Temperatur: Wählen Sie gewöhnliche Auslegerbalken-Sensormodelle für normale Einsatzbedingungen (–20 °C bis 60 °C), Modelle mit Hochtemperaturkompensation für erhöhte Temperaturen (60 °C bis 120 °C) und kältebeständige Modelle für kalte Umgebungen (–40 °C bis –20 °C).
• Medium: Wählen Sie legierten Stahl (vernickelt) für trockene Umgebungen, Edelstahl 304 für feuchte bzw. leicht korrosive Bedingungen und Edelstahl 316L für stark korrosive Umgebungen mit Säure-Base-Lösungen.
• Schutzart: Wählen Sie ≥IP66 für trockene Innenbereiche, ≥IP67 für Außen- bzw. feuchte Bedingungen und ≥IP68 für Unterwasseranwendungen oder staubintensive Einsatzgebiete.
3) Installation und Systemkompatibilität
• Montageart: Wählen Sie Schraubbefestigung für die Montage an der Geräteunterseite und Flanschanschluss für die Seitenmontage. Für Mehrsensor-Wägesysteme wählen Sie digitale Auslegerbalkenmodelle mit Adresscodierung, um Signalinterferenzen zu vermeiden.
• Kompatibilität: Stellen Sie die Kompatibilität des Sensorsignals mit den bestehenden Kommunikationsprotokollen des Messgeräts/der SPS sicher. Bei der Integration in Siemens-SPS-Systeme sollten bevorzugt Ausleger-Balkensensormodelle mit Profibus-Protokoll gewählt werden, um die Integrationskomplexität zu reduzieren.
4) Bestätigung zusätzlicher Anforderungen
• Zertifizierungsanforderungen: Für explosionsgeschützte Anwendungen ist die entsprechende Explosionsschutz-Zertifizierung erforderlich (Ex d I für Kohlebergwerke, Ex ia IIC T6 für chemische Industrien). Für metrologische Anwendungen ist eine CMC-Zertifizierung erforderlich; für Exportprodukte ist eine OIML-Zertifizierung notwendig.
• Besondere Merkmale: Für dynamische Wägeanwendungen sind schlagfeste, verstärkte Ausleger-Balkensensormodelle zu wählen (Stoßlast ≥ 300 % FS). Für Fernüberwachungsanwendungen sind Modelle mit NB-IoT-/LoRa-Modulen erforderlich. Hochtemperaturanwendungen erfordern spezielle Modelle mit Temperaturkompensations-Chips.
Zusammenfassung
Der Ausleger-Belastungssensor CZL803 bietet die Kernvorteile „Präzision im mittleren Messbereich, flexible Montage und hohe Stoßfestigkeit“ und löst gezielt Herausforderungen bei der Randmontage, Anforderungen an die Messung konzentrierter Lasten sowie den Schutz vor dynamischen Stößen in industriellen Anwendungen mit mittleren Lasten. Die Benutzererfahrung steht im Zeichen einer komfortablen Installation, wartungsfreier Betriebsführung und hervorragender Systemkompatibilität. Für eine sachgerechte Modellauswahl sind zunächst vier Kernanforderungen zu klären: Messbereich, Genauigkeit, Einbaurichtung und Betriebsumgebung – gefolgt von der Prüfung der Systemkompatibilität sowie der gewünschten Funktionen. Während des Betriebs sind Querkräfte und Überlastung zu vermeiden; zudem ist strikt an die vorgeschriebenen Kalibrierintervalle zu halten, um eine dauerhaft stabile Langzeitperformance sicherzustellen. Das Ausleger-Kraftmessdose CZL803 eignet sich für industrielle Materialbehälter, Bandwaagen, kleine und mittlere Wägesysteme sowie vergleichbare Anwendungen und stellt die gängige Sensortechnologie für industrielle Wägungen mit niedriger bis mittlerer Last dar, bei denen robuste und zuverlässige Messergebnisse gefordert sind.
Detailanzeige

Parameter
| Parametername | Parameterwert |
| Sensorenbereich | 500 kg ~ 5000 kg |
| Genauigkeitsklasse | C2/C3 |
| Umfassender Fehler | ±0,03 & ±0,02 % FS |
| Ausgangsempfindlichkeit | 2,0±0,003 mV/V |
| kriechen | ±0,023 & ±0,016 % FS/30 min |
| Keine Ausgabe | ±1,5 % FS |
| Eingangsimpedanz | 350±5 Ω |
| Ausgangsimpedanz | 350±3 Ω |
| isolationswiderstand | ≥5000 MΩ (100 VDC) |
| Einfluss der Nulltemperatur | ±0,029 & ±0,019 % FS/10 ℃ |
| Temperaturverhalten der Empfindlichkeit | ±0,017 & ±0,011 % KB / 10 °C |
| Temperaturkompensationsbereich | -10℃ ~ +40 ℃ |
| Betriebstemperaturbereich | -30℃ ~ +70 ℃ |
| Erregungsspannung | 5VDC ~ 12VDC |
| Sicherer Überlastbereich | 150% |
| Grenzüberlastbereich | 200% |
| Materialwissenschaft | Legierter Stahl |
| Schutzstufe | IP66 |